NBank: Optimierung des betrieblichen Ressourcen- und Energiemanagements


Das Land Niedersachsen fördert mit Unterstützung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) Vorhaben zur Verbesserung der Energie- und Rohstoffproduktivität in der niedersächsischen Wirtschaft.

Allgemeine Informationen

Materialeffizienz steigert Produktivität

Vereinfacht ausgedrückt bezeichnet Materialeffizienz das Verhältnis der eingesetzten Rohstoffe bei der Herstellung eines Produkts im Verhältnis zu den im Endprodukt enthaltenen Materialien. Das Ziel der Materialeffizienz ist es also, möglichst wenig Materialverlust bei der Herstellung eines Produkts zu verursachen.

 
Kosten
Kostenstruktur im Produzierenden Gewerbe 2013
© Statistisches Bundesamt, 2015


Erreicht wird eine solche effiziente Materialverwendung beispielsweise durch das Einsparen von Hilfsstoffen, der Optimierung des Produktionsablaufs sowie der Reduzierung von Ausschuss und Verschnitt. Gerade im Produzierenden Gewerbe sind die Materialkosten die größte finanzielle Belastung der Unternehmen. Durch Materialeffizienz können die hohen Stückkosten spürbar gesenkt werden, sodass die Firmen ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern können. Ein weiterer positiver Effekt ist eine auf langfristige Sicht dauerhafte Senkung der Energie- und Entsorgungskosten der Unternehmen.

Dabei sind Maßnahmen zur Verbesserung der Materialeffizienz zumeist einfach und kostengünstig. Zudem sind die Amortisationszeiträume oftmals kurz, sodass schnell die positiven Auswirkungen der Ansätze sichtbar werden. So könnte laut einer Studie bis 2015 in Deutschland eine Steigerung der Materialeffizienz um 20% erreicht werden.


Wer wird gefördert?

Was wird gefördert?

Wie wird gefördert?

Die Förderung erfolgt in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses.

  • Zuschuss bis zu 70% der förderfähigen Ausgaben (Beihilfeintensitäten gemäß AGVO sind zu berücksichtigen)
  • Zuschusshöhe für Maßnahmen zur Energieeffizienz zwischen 25.000 Euro und 250.000 Euro
  • Zuschusshöhe für Maßnahmen zur Ressourceneffizienz maximal 80.000 Euro, Ausgaben für Beratung bis maximal 5.000 Euro förderfähig
  • Förderfähig sind (je nach Fördertatbestand abweichend): Bauausgaben inkl. Baunebenkosten, Anschaffungs- und Herstellungsausgaben, Ausgaben für Gutachten/ zertifizierte Berater, Personalausgaben (standardisierte Einheitskosten und Pauschalansätze), Sachausgaben, Reisekosten sowie Ausgaben für Honorare.
  • Nicht förderfähig sind Finanzierungskosten, Grunderwerbskosten, Aufwendungen für Betrieb und Unterhaltung; Umsatzsteuer, die nach dem Umsatzsteuergesetz als Vorsteuer abziehbar ist sowie Personal- und Verwaltungsausgaben für Vorhaben zur Energieeffizienz.
  • Eine gleichzeitige Inanspruchnahme anderer öffentlicher Finanzierungshilfen aus EU-Mitteln für denselben Zweck ist ausgeschlossen.

Voraussetzungen

  • Das Vorhaben muss in Niedersachsen durchgeführt werden.
  • Vorlage eines Sachverständigengutachtens
    Vorlage eines Sachverständigengutachtens
    Bei Antragstellung ist für einige Maßnahmen die Expertise eines vom Bun-desministerium für Wirtschaft und Energie autorisierten Beratungsunternehmens beizufügen, das die technische Durchführbarkeit und die erzielte jährliche Einsparung an Tonnen CO2 -Äquivalenten bescheinigt. Bei Energieeffizienzmaßnahmen kann das Gutachten auch durch einen nach DIN EN ISO/IEC 17024 zertifizierten Sachverständigen oder einen öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen mit besonderer Sachkunde auf dem Gebiet der Energieeffizienz und der Erneuerbaren Energien beigefügt werden.
  • Die Gesamtfinanzierung des Vorhabens muss gesichert sein.
  • Bei der Antragstellung sind Qualitätskriterien nach dem Scoring-Modell zur Ermittlung der Förderwürdigkeit eines Projekts nachzuweisen.
  • Sanierungsfälle, Unternehmen in Schwieriggkeiten sowie Unternehmen, die einer Beihilfe-Rückforderung der Europäischen Kommission nicht nachgekommen sind, sind von der Förderung ausgeschlossen.

 Vereinbaren Sie einen Termin mit uns!


 Produktinformation-Optimierung-des-betrieblichen-Ressourcen-und-Energiemanagements.pdf (178 KBytes)

Richtlinie „Betriebliche Ressourcen- und Energieeffizienz“

Initiativen

Impulsberatungen Ressourceneffizienz


RKW Nord GmbH im Beraterpool der Niedersachsen Allianz für Nachhaltigkeit

weiter

Modellprojekt – MOVIS



MOVIS – Modellprojekt „Virtuelle Sprachqualifizierung für Migrantinnen und Migranten in Niedersachsen“ gestartet

Kooperationspartner in Niedersachsen gesucht!

weiter

Projekt - ProNaK


Produktionsbezogene Nachhaltigkeitskompetenz

Transferunternehmen in Niedersachsen gesucht!

weiter

Sachverständigengutachten

Die RKW Nord GmbH erstellt Gutachten (zertifiziert nach DIN EN ISO/IEC 17024) für öffentliche Träger und gewerbliche Unternehmen im Rahmen der aktuellen Förderperiode.
weiter

Energieaudits sind Pflicht für alle Nicht-KMU's

Mit einer Änderung im Energiedienstleistung-sgesetz (EDL-G) hat der Bundestag am 05. Februar 2015 die im Dezember 2012 in Kraft getretene EU-Energieeffizienzrichtlinie (EED) in nationales Recht umgesetzt.
weiter

Materialeffizienz gerade jetzt!


RKW informiert über Materialeffizienz

Warum nicht beim Kostenfaktor Nummer eins ansetzen, dem Materialverbrauch?

weiter
weitere News

Ansprechpartner

Projektingenieur Ernst Grund

Sachverständiger für Energie- und Materialeffizienz

Günther-Wagner-Allee 17
30177 Hannover

Telefon: 0511 33803-27
Telefax: 0511 33803-38

eMail: grund[at]rkw-nord.de

Aktuelle Seminare